Dr. Otto Hauck

Kategorie: Special Award – Lebenswerk

Der pensionierte blinde Richter aus Marburg, Dr. Otto Hauck, wurde für mehr als 40 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit im Einsatz für die Rechte Behinderter besonders ausgezeichnet. Der Special Life Award würdigt sein Lebenswerk.

Dr. Otto Hauck

Dr. Otto Hauck

Dem Verein der Blinden Geistesarbeiter (VGBD, heute Deutscher Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V., DVBS) trat Otto Hauck als Schüler 1956 bei. Sein ehrenamtliches Engagement begann Ende der 1960er Jahre, als er sich zusammen mit anderen jungen blinden Juristen gegen Bestrebungen in Nordrhein-Westfalen wandte, blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen nicht mehr zum Richteramt zuzulassen. 1971 wurde er Vorsitzender des Bezirks Hessen im VBGD (Verein der Blinden Geistesarbeiter) und gründete im selben Jahr die Fachgruppe Jura des Vereins, deren Vorsitzender er bis 1996 war. Damit begann eine Umorientierung des Vereins hin zu einer Berufsorganisation für blinde und sehbehinderte Menschen in Deutschland. 1974 wurde Hauck in den Vorstand des VBGD gewählt. Von 1979 bis 2004 lenkte er 25 Jahre die Geschicke des DVBS (Deutscher Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V.) als dessen erster Vorsitzender.

Hauck leitet den „Arbeitskreis Nachteilsausgleiche“ des DVBS, der sich mit Grundsatzfragen der Behindertenpolitik befasst, und den „Gemeinsamen Arbeitskreis Rechtspolitik“ der deutschen Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe, der für sie Stellungnahmen zu aktuellen rechtspolitischen Themen erarbeitet. Im Verwaltungsrat der blista war Hauck bis Januar 2013 als stellvertretender Vorsitzender aktiv.

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